Philosophische Betrachtungen über Schiet (Dung), die Kuh und die Maus

Kuh

Jüst de Muus mutt dat dropen

Een lütte Mus lev in Kohstall vun Buur Eggers. Dor stünn een Koh blang de annere, fein opreegt, mit feine Noms – Erna, Frieda, Beate, Minna und Morle – und wie se all heeten deen.
De Muus kreg Hunger und mok sich op den Patt no den Hobersack. Se spazeer in de Missenrinn lang, so kunn se sik fein de Welt vun ünnern bekieken. Se verfehr sik bannig, kreeg se een Loog vun de Koh op den Pelz.
Dat weer so düster dor ünner und de Muus dach sik: Jüst mi mutt dat dropen!

Duur nich lang, keem de Katt in den Stall und säh den lütten Steert vun de Muus, de ünner de Schiet rutkäk.
Se trock de Muus rut, slick se aff und freet se op.

Eegentli ist de Geschicht nu to End.

Dree Deele schalst du ut düsse Geschicht leern:
Nich jeder, de di mit Schiet beschmitt, will di wat Schlechtes.
Nich jeder, de di ut de Schiet treckt, will di wat Gudes!

Und: Wenn du mit Schiet beklackerst warst, vergeht nich,
betieden den Steert intotrecken!

Dung

Ende

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