Neues von der tiefsten Landstelle der Republik…

TiefsteLandstelle
Wer im übertragenen Sinne sozusagen am Badestöpsel der Nation lebt, dem muss die Liebe zum Wasser so nah sein, wie meinen beiden Enten, für die ich heute „angebaut“ habe. Sie sind im Tierreich ganz sicher nicht die hellsten Kerzen im Leuchter, begreifen den Unterschied zwischen „im Stall“ und „außerhalb des Stalls“ nur bedingt und dass die eigens für sie von mir konstruierte (!) und gebaute (! – ätsch S., ich hab’s geschafft) Trittleiter dazu taugt, vom einen ins andere zu gelangen, dafür üben wir noch ein Weilchen.

Flutanzeiger

Aber: Dass man im neuen „Teich“ tauchen und sich der Länge nach über die eigene Körperachse drehen kann, das muss in der DNA gespeichert sein. Jedenfalls hatten Paul(a) & Pelle den Stimmen nach einen Heidenspaß. Und ich muss beim Knipsen mittlerweile in Deckung gehen mit dem Objektiv, weil es in alle Richtungen spritzt.

Klar wird auch dieser „Pool“ über kurz oder lang zu eng. Und wenn es so weiter geht, haben die Federviecher bald das halbe Wolfsnest annektiert. Und zwar gänzlich ohne Entente, zumindest was S. anbelangt.

Pool

Frontal

Apropos S.
S. hat heimlich das Objektiv ausgewechselt. Könnte ich nun so richtig fotografieren, hätte ich das sicherlich beizeiten bemerkt. So aber habe ich nun zumindest bei den Entenbrüdern leider nicht die gewünschte Unschärfe im Hintergrund, was hie und da den Eindruck entstehen lässt, die Tiere würden auf Stangen gespießt zum Stillhalten verdonnert. Stockenten also, wenn man so will.Vielleicht war es aber auch der kleine Schilfgeist, den zumindest ich im nächsten Bild eindeutig zu erkennen glaube.

Schilfgeist

Schilf. Nach knapp vier Tagen regelmäßiger Regenschauer setzt sich heute die Sonne durch. Gemeinsam mit dem Wind. Schilf zu fotografieren (also so, wie ich es eigentlich gerne möchte), ist unmöglich.

SchilfimWind

Was nicht will, wird Willens gemacht.

Schilf

Und zwischen den netten grauen Gesellen, an denen ich täglich auf dem Weg ins Büro vorbeifahre, und der kleinen puschligen Hummel, zeigen sich dann Paul & Pelle von ihrer besten Seite. Knapp sechs Wochen, nach ihrem Schlüpfen.

Eselreihe

Sommergäste – im Winter ziehen sie mit einem Zirkus übers Land.

Esspritzt

Flattermann

Der legendäre Flattermann.

PaulaLang

NahimTeich

GeduckteDuck

NahimTeich2

OrangeNassLasur

Pelle Fussvor

Schmetterlingswicke

Uffjeplustert

Blaubunt

NahimTeich2

Rosenspiel

Pelleguggt

Rotweiss

Hummelbrummer

Ich bin jedenfalls nach drei Schubkarren feuchter, schwerer Erde geschafft. Der Rücken ist auch. Also mach ich es, wie die Enten – und geh baden. In meiner eigenen Wanne.
Wünsche allseits einen schönen Abend und bedanke mich für’s Vorbeischaun im Wolfsnest.

P.s.: Und wenn mir dann noch einer verrät, wer dort draußen seit einer Stunde unentwegt mit dem Gewehr auf etwas ballert, schieße ich zurück. Scharf!

11 Kommentare zu “Neues von der tiefsten Landstelle der Republik…

  1. Herrliche Bilder, Pohlsche!! Diese elegante Beinhaltung, dieses DAuergrinsen der beiden … klasse! Jetzt weiss ich, wieso die immer Lächeln, das ist der Delphin-Effekt 🙂 Wunderschön auch das Eselsohrenbild … hach und … und und

  2. Der Teich ist definitiv viel zu klein, prust, her mit dem Tierschutz, und ich sehe keine Erpelfeder: Warum ist aus Paula ein Paul geworden??? Habe ich was verpasst? Herzig die beiden, und wenn du nicht bald aufhörst mit deinen Enten-Posts wird’s doch noch um mich geschehen! 😉

    • Definitiv 😀 Die sollen ja bald auch frei herum laufen dürfen. Aber das trau ich mich noch nicht. Darum die schrittweise Hinführung an größere Gewässer. Und, also Annette, wenn das keine Aufforderung war (lacht)….

      • Meinst du mit grösserem Gewässer das Meer vor deiner Haustür? Da würde ich lieber einen Teich für sie ausheben. In Irland lebten wir direkt am See, und eine Zeitlang hatten Enten und Gänse Freigang, bis es uns zu blöd wurde mit der allabendlichen Einfangaktion, bei der wir eine ziemlich blöde Figur machten. Aber draussen lassen lag wegen Gevatter Reinecke nicht drin.

  3. Sonntagmorgen, ein Blick in´s Landglück und Du bist gut gelaunt!
    Wie groß die Enten schon sind, und Deine herrlichen Aufnahmen von Enten, Esel und die schönen Blumen, einfach nur toll.
    Danke liebe Heike

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