Fluchtreflexe. Ein Wintertag. #winterzeit #auszeit

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Selten war die Sehnsucht nach Fluchtinseln für Ruhe, Gedanken und Stille so groß, wie in diesen Tagen. Und selten wirkt die Welt so still und in sich gefangen, erstarrt und wie aus der Zeit gefallen, als dann, wenn über allem Schnee und Eis liegt, das Licht diffus und von merkwürdiger Leuchtkraft ist und der Winter sein eiskaltes und unbewegtes Gesicht zeigen darf.

Leider finden sich Tage wie solche immer weniger und ganz besonders selten im Norden Deutschlands, wo fünf Zentimeter Neuschnee schon den Verkehr zum Erliegen bringen und die Polizei von Lawinengefahr sprechen lassen. Aber wenn es so ist, dann ist ganz besonders schön. Majestätisch. Und je nach Windlage auch tatsächlich atemberaubend.

Über Nacht fängt die Kälte den Nebel ein. Sie trägt ihn wie Schmuck und kleidet Bäume und Sträucher, Gräser und Haare in glitzerndes Grau. Es gibt eine Schönheit, die unerträglich ist. Einmal mehr dann, wenn sie sich an nichts stört und schert, das ihr an Wirkung nehmen will. Und dann fällt es schwer, die Welten überein zu bringen. Die, in der wir uns für unsere Ansichten hassen oder gar töten. Und die, in der wir klein und unwichtig sind und es für immer auch bleiben werden.

 

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8 Kommentare zu “Fluchtreflexe. Ein Wintertag. #winterzeit #auszeit

  1. Solche winterliche Impressionen konnte ich heuer gar nicht gross einfangen – umso schöner, dass du mich daran teilhaben lässt. Es gibt so viel Schönheit um uns herum – wie schade, dass es nicht mehr sehen, schätzen, bewahren möchten. Zauberhafte Bilder, liebe Heike, die der Seele sooo gut tun ❤

  2. Danke für die schönen Winterimpressionen, liebe Heike … ich fürchte, bei uns im Rheinland wird’s dieses Jahr wieder nix mit Rauhreif, Schnee und Eiskristallen. Schade, schade – zumindest aus fotografischer Sicht 😉

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