LandGlück-Kalender 2017: There is no Rose without a Stachel…

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Sie wird als „Königin der Blumen“ bezeichnet und seit mehr als 2000 Jahren gezüchtet – die Rose hat es zu ihrer eigenen Wissenschaft gebracht; Rhodologen – das sind Menschen, die mehr über Rosengewächse wissen, als die Rosen selbst. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wild- und Kulturrose, der Laie zwischen schön, wunderschön und traumhaft schön.

„There is no Rose without a thorn – keine Rose ohne Dornen“, das ist so falsch, wie es sprichwörtlich ist, Rosen haben – botanisch betrachtet – Stacheln und keine Dornen. Eigentlich aber will die Erkenntnis meinen: Auch das Schöne hat weniger schöne Seiten. Und tatsächlich, wer Rosen beheimatet und eigentlich keine Ahnung hat – wie beispielsweise ich – den piesacken sie mit diversen Pilzkrankheiten, kleineren und größeren Tierchen und allerlei anderen Empfindlichkeiten, aufgrund derer man sie getrost als Diven bezeichnen kann.

Aber.
Aber sie sind eben halt auch eines und das ist wunderschön.

Und:
Eigentlich.
Eigentlich mag ich ja Rosen nicht. So, wie ich eigentlich auch Katzen nicht besonders mag.

Allerdings:
Einer merkwürdigen Gesetzmäßigkeit folgend, haben sich beide – Rosen und Katzen – in meinem Leben breit gemacht. Letztere bisweilen in einer Weise, die sie mich beim Schreiben – bräsig auf meiner Tastatur räkelnd – beiseite schieben lassen, wie weiland den Zeilenschalthebel meiner antiquierten Schreibmaschine.

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Erstere klammheimlich und in meinem Garten.
Ich schwöre, ich habe keine Ahnung, wer die knapp 30 Sorten da draußen gepflanzt hat und auch nicht, wann.

Strauch- , Beet- und Ramblerrosen blühen um die Wette und ja – halten mich auch auf Trab mit kleinen weißen Fliegen, mit dieser Fäule und mit jenem Pilz. Aber sie blühen, sie fühlen sich wohl und sie lieben Gesellschaft. Storchschnabel, Veronika, Lavendel, Sterndolde – ich möchte sie ungern als Fußvolk bezeichnen, aber wenn wir schon von einer Königin reden, dann ist der Hofstaat halt nicht weit.

Eigentlich mag ich sie nicht, weil sie mir zu perfekt sind. Und weil viele von ihnen genau einmal im Jahr ihren pompösen Auftritt haben, den nicht zu verpassen man sich direkt mühen muss.

 

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Rose Nordhausen – sitzt, passt und hat Luft. Sie blüht prächtig, und wenn ich in der Küche stehe, beugt sie sich freundlich ins Bild.

Aber.
Sie sind halt so schön. Und so üppig. Manche duften übers ganze Land. Andere blenden mit ihren Farben. Und manche leuchten so weich und romantisch, als läge ein Weichzeichner wie eine Filter über dem eigenen Leben.

Sie sind halt so schön, dass es nun auch einen LandGlück-Kalender 2017 mit Rosen gibt.

Historische Rosen - Kalender 2017, für 29,95 Euro einschl. MwST., Verpackung und Versand. Bestellung bitte über heikepohl@yahoo.de.

Historische Rosen – Kalender 2017, für 29,95 Euro einschl. MwST., Verpackung und Versand. Bestellung bitte über heikepohl@yahoo.de.

Die historischen Rosen, deren Zucht und Vertrieb sich Familie Schütt/Preuß aus Neuendorf-Sachsenbande (Schleswig-Holstein) verschrieben hat, sind Motiv des LandGlück-Kalenders 2017 – Historische Rosen. Das Titelblatt zeigt den wunderschönen Schaugarten der Baumschule Schütt.

Der LandGlück-Kalender „Historische Rosen“
gedruckt im Format DIN A3-Format, 45cm x 30cm, 13 Seiten, Spiralbindung Metall,

kostet 29,95 Euro einschl. MwSt., Porto und Verpackung (gilt für Deutschland).
(Preise für das Ausland gerne auf Nachfrage.)

Bezahlen können Sie ganz einfach über Paypal.
Drücken Sie dazu bitte ganz fest auf das Herz. Herzlichen Dank.

Button Blog

Hier geht’s direkt zu PayPal.

Ich bitte um schriftliche Bestellung an heikepohl@yahoo.de

Sobald der Betrag in Höhe von 29,95 Euro bei mir eingegangen ist,
geht der Kalender, sicher verpackt und in Folie eingeschweißt, auf die Reise zu Ihnen.

(Bei den Bildern in der Vorschau handelt es sich um Screenshots. Gerne können auch einzelne Motive als Poster angefragt werden, Preise auf Nachfrage.)

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7 Kommentare zu “LandGlück-Kalender 2017: There is no Rose without a Stachel…

  1. Liebe Heike,
    mir gefallen alle deine Fotos sehr , die hier in´s Blog einfließen.
    Die Kalenderfotos empfinde ich, so wie du es selber beschreibst, – eben weil du Rosen nicht so magst, – als Sachaufnahmen. Das sollten sie möglicherweise auch sein ?
    Nimm es mir nicht krumm, bitte.
    Herzliche Grüße
    Angela

    • Ich glaube, da muss ich was klarstellen 🙂
      Dieses „eigentlich-mag-ich-nicht“ ist eine Art Running-Gag, der sich hier durchs Blog und auch durch die Facebook-Seite zieht. Ich hab das Mal irgendwann gesagt, und es ist immer wieder für einen Lacher gut. Tatsächlich bin ich nämlich zu einem echten Rosen-Fan geworden, es stehen da ja nicht ohne mein Zutun 30 Rosen vor der Türe 🙂
      Aber: Das ändert ja nichts daran, dass dir die Fotos nicht gefallen bzw. sie dich nicht besonders ansprechen dürfen. Das ist doch absolute Geschmackssache und etwas, wofür man sich ganz bestimmt nicht entschuldigen muss. Sachaufnahmen sind es nicht, ich habe die Blüten so in Szene gesetzt, wie sie nach meiner Auffassung besonders schön zur Geltung kommen.
      Liebe Grüße, Heike

      • Ach sooo ….Ohne einen Bezug , der gar zur Leidenschaft wird , sind 30 Rosen nicht am Leben zu halten. Das du den Dingen ganz auf den Grund gehst, das spürt man. Ich glaube , dass es nicht ganz einfach ist, “ nur “ eine Rose bildlich fest zu halten, das Typische einer bestimmten Sorte einzufangen. In Szene setzen bedeutet ja auch einwenig weg vom Natürlichen….
        Liebe Grüße, Angela

  2. Liebe Heike Pohl,
    mir geht es ganz genau so wie Ihnen: Ich habe sogar den Eindruck, meine zahlreichen Rosen im Garten haben irgendetwas gegen mich. Ich brauche nur in ihre Nähe zu kommen, und hänge schon irgendwo fest, und das leider nicht nur mit der Kleidung. Allerdings liebe ich die Wildrose rugosa. Aus 10 geradezu mickrig scheinenden Stecklingen ist im Laufe weniger Jahre eine prachtvolle duftende, undurchdringliche Hecke geworden, an der auch ganze Bienenvölker und in Herbst und Winter unzählige Vögel (Hagebutten) ihre Freude haben.
    Der wunderschöne Rosenkalender wird im nächsten Jahr ganz sicher meine Küche schmücken. Im Moment habe ich Freude an der pummeligen Hummel auf der Sonnenhutblüte.
    Herzliche Sommergrüße von Hof zu Hof!
    Inge Thoma

    • Hallo liebe Frau Thoma, ich freu mich über Ihren Besuch. Ja, die Sonnenhüte, stimmt, die sind einen Beitrag ganz für sich allein wert. In einem Jahr haben mir leider die Wühlmäuse einen dicken Strich durch die Sonnenhut-Rechnung gemacht. Aber heuer schwirrt der ganze Garten über Pink, Orange, Grün und Altrosa 🙂
      Ich grüße mit etwas Verspätung aber nicht minder herzlich zurück 🙂

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