Ob es einen Entenhimmel gibt? Wenigstens aber einen Entenhimmelstümpel?

Er war mutig, waghalsig und engagiert.
Kein Draufgänger, aber auch kein Feigling.
Er war schön, moosgrün, samtbraun, orangerot
und silbergrau.
Und im Gegensatz zu seinen Damen
stets ruhig, besonnen und vorausschauend.
Aufrecht und ein Erpel, wie er im Buche steht.

Dabei zahm, zutraulich und unverwechselbar –
mein Hinkebein mit dem langen Hals,
der Engelsgeduld und seiner unerschütterlichen Ausdauer.

Was vor mehr als vier Jahren mit einem ollen Ei begann,
fand in dieser Woche ein Ende.
Nach Pelle – sie starb in Eis eines warmen Winters –
ist nun auch Paule tot.
Dahin geflattert in die ewigen Ententümpel.

Er hinterlässt
eine hysterische Ente aus zweiter Ehe,
und drei Enten-Kinder, die nicht seine sind.

Es trauern um den schönsten Erpel der Welt
Laufente Line
die Adoptiventen Tick, Trick und Track
und ich.

Mach es gut, lieber Paule.
Ich hab dich sehr gern gehabt.

Die Geschichte mit den Enten begann vor vier Jahren und mit einem Ei. (Womit auch sonst?)

Pelle war Waise, Flaschenkind und Nervensäge und brauchte einen Freund – also kauften wir Paule.

Pelle – geschlüpft 2013 – zu Eis erstarrt im Winter 2016

Ähnlichkeiten und Unterschiede haben die beiden dann selbst herausgefunden.

Gemeinsam durch Dick und Dünn – der Paule und seine Pelle

Paules Nachwuchs im Entengalopp

Die Wildenten-Erpel Tick, Trick und Track – Waisenkinder und von Hand aufgezogen

Paule, 2013 – 2017

 

 

 

 

3 Kommentare zu “Ob es einen Entenhimmel gibt? Wenigstens aber einen Entenhimmelstümpel?

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