Am vergangenen Wochenende hab ich den Winter noch schnell fotografiert, bevor er Frühling wird.

Um 6 Uhr morgens ging’s los, durch die noch schlaftrunkene Wilstermarsch, auf Schleichpfaden Richtung Rendsburg, an den Westen- und den Wittensee und am Kanal entlang wieder zurück.
6 Uhr klingt früh, ist aber – wenn man die wunderschöne Morgenstunde ausnutzen will – eigentlich auch schon zu spät, sodass am eigentlichen Ziel die Sonne schon fast zu grell gewesen ist.
Immerhin: Eis und Schnee satt, Eisfischer, Schlittschuhläufer und Eissegler haben wir angetroffen. Und auf der Gieselau bzw. der Eider trafen wir auf Icespeedway-Fahrer.

Außerdem weiß ich jetzt, dass die Oper eigentlich ja gar nicht Schwanensee sondern Schwanenschnee heißt und wie schön das ist, wenn sich Silber- und Graureiher, Raben und Kormorane und Möwen eine Scholle teilen.
Highlight dann das Eis am Wittensee, vom Sturm aufgepeitschte Gischt, die den Ufersaum erstarren lässt.

Losgefahren waren wir bei minus knackigen 14 Grad, als wir nachhause kamen lagen wir bei schlappen 0 Grad. Schade, wenn’s nach mir ginge, könnten wir direkt morgen wieder los in den eiskalten Sonnenaufgang starten. 🙂

Außerdem bin ich in der vergangenen Woche endlich mal wieder der Herde wild lebender Mufflons begegnet – diesmal beim Sonnenboden oben auf dem Knick. Und uns haben die Rehe besucht und sich an den Rosen gütlich getan.

Endlich war mal so richtig Winter im Norden!

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