Gelb, Grün und Blau – zwischen Raps und Lupinen, Löwenzahn und Ginster. #Natur #Sonntagsspaziergang

Ein paar leichte Schnürstiefel genügen und ein bisschen Zeit und ich lade ein auf einen Wanderweg durch zwei Welten, die mich in den vergangenen beiden Monaten beeindruckt haben. Irgendwo stand zu lesen, dass es die Natur in ihrem eigentlich Sinne kaum bis nicht mehr gebe. Damit ist sinngemäß gemeint, dass überall der Mensch, dass die …

Buchtipp: Über Hummeln, Hummelköniginnen und Missverständnisse … #buchtipp #lesen

Das Missverständnis, wonach Hummeln - so sie es wüssten - nach den Gesetzen der Schwerkraft nicht fliegen könnten, ist längst geklärt. Die Hummeln fliegen, weil sie es können. Ob sie es wissen, oder nicht. Und doch ist die Vorstellung schön, dass man über sich hinauswachsen kann, wenn man nur daran glaubt. Und ganz bestimmt hat …

„Vorsicht vor diesen Häufchen!“ – Von der Treibjagd auf den Wolf

Die anhaltende Berichterstattung über den Wolf hat mich zu einem Artikel veranlasst, der im Rahmen meiner wöchentlichen Kolumne auch in der Zeitung veröffentlicht wurde. Außerdem "schenke" ich dieser grandiosen Tierart zwei Ausgaben meiner Kinderseite. Für die wundervollen Bilder bedanke ich mich sehr herzlich bei Bernard Landgraf, Kathi von Kathis Fotoalbum, Verena Kumaus und "Durch die …

Ein Tag am Meer #prosa #nordsee #winterblues

"Ja", sag ich heut früh zum Mann, "wenn sich einer das Leben nehmen will und anderswo scheitert, hier oben im Norden im Winter stehen die Chancen gut für einen erfolgversprechenden Schritt ins Jenseits." Das sag ich mürrisch, während wir durch eine trostlos graubraunfarblosmüde Landschaft gondeln, auf der Suche nach Licht und Kontrasten. Und weil es …

Durch das Jahr – Glücksmomente im Januar #jahresrückblick #glück #landglück

Glücksmomente Ein Spaziergang durch das Jahr Nirgendwo und zu keiner Zeit ist mir der Verlauf eines Jahres so präsent gewesen wie jetzt und hier. Auch wenn ich die meiste Zeit meines Lebens auf dem Land gelebt habe und auch so aufgewachsen bin, habe ich die Wetterlage und auch den Jahreszeitenwechsel meist eher beiläufig erlebt. Nur …

Was uns so klein erscheint, ist für andere die ganze Welt. #Makrofotografie #landglück #prosa #plattdeutsch

"Was uns so klein erscheint, das ist für andere die ganze Welt". Im folgenden zauberhaften Text von Anke Holst, den sie auf Plattdeutsch verfasst hat, taucht am Ende diese schöne Erkenntnis auf. (Wer den feinsinnigen Text zuerst auf Plattdeutsch lesen möchte, der kann dies ein Stückchen weiter unten tun. Alle anderen lesen einfach hier weiter.) …

Von Frauen, die auf Ziegen starren. Und Männern, die auf Männer schießen. #prosa

Nach den Bahngleisen rechts, ein breiter Weg, ein Schlagbaum - nichts weiter deutet darauf hin, dass sich hinter dieser Sperre eine wunderschöne, weitgehend der Natur überlassene Landschaft vor fremden Augen versteckt. Kein Schilderwald, keine Ge- und Verbote. Keine Schautafeln. Keine Parkplatzeinweisung. Einfach so liegt da ein echtes Schätzchen, verborgen hinter Eichen, Ahorn, Pappeln, unzähligen Birken …

Wie der Kaiser mit Sekt einen Kanal bauen ließ… #prosa #wortweise

34.879 Schiffe wurden 2012 gezählt auf ihrem Weg von Osten nach Westen und umgekehrt. Und sie allen fuhren an uns vorbei. Großkopferte und Kleinkopferte, Dicke und Dünne, Lange und Kurze, Schöne und Schiache passieren die knapp 100 Kilometer zwischen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau. Gäbe es ihn nicht, müssten all die Segler, all die Motoryachten, Containerschiffe, all …

Kleinbürger? Kleingeister? Kleingarten?

Alte Frauen und Männer, meist krumm und gebeugt von der Last der Arbeit, zogen Bollerwagen hinter sich her. Darauf scheppernde Gießkannen, klapperndes Gartengerät, Kisten und Eimer. Vorbei an den sogenannten Aussiedlerhöfen führte ihr Weg, über den "Katzenbach" und eine kleine steinerne Brücke zur Kleingartenanlage. Einer geschlossenen Gesellschaft, mannshoch umzäunt und eingebettet in ein Dreieck aus …

Über das Bernsteinzimmer, Himalaja-Primeln, rabiates Federvieh und einen wunderbaren Frühling … #frühling #spring #landleben #glück

Den Garten anderer, fremder Menschen zu übernehmen - damit tritt man eine Erbschaft an, die viele Überraschungen birgt. So geschehen im Wolfsnest, das seinem Namen bei Übernahme wirklich alle Ehre machte. Verwuchert. Verwunschen. Verwachsen. Haus und Land waren fünf lange Jahre von Menschenhand unbehelligt geblieben. Im Schuppen hatten sich die Marder eingenistet. Im Haus die …