In Bildern durchs Jahr – Teil 2

Wichtiger denn je ist mir im vergangenen Jahr der Garten gewesen. Eine - meine Insel - auf die ich mich zurückziehen kann.Wir haben trotz Corona einige Tagesausflüge unternommen, dabei die Hotspots in Schleswig-Holstein gemieden und uns jenseits aller Menschenansammlungen über das weiterverzweigte Spurbahnnetz durch's Land bewegt. Meist mit einem Korb mit Tee, Wasser und einer …

Herbstzeitlos

In dem schwäbischen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gehörten Mitte der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch einige kleinere und größere landwirtschaftliche Betriebe zum Ortsbild. Manche befanden sich zu der Zeit noch mitten im Ortskern, andere waren bereits umgesiedelt, sie wurden „Aussiedlerhöfe“ genannt, weil man sie aus der Dorfgemeinschaft an deren Rand befördert hatte. Auch …

Unkraut nennt man Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt wurden…

... das hat angeblich der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson erkannt und ganz in seinem Sinne habe ich mir in diesem Jahr auch reichlich Zeit gelassen, den vermeintlichen Vorzügen des von mir salopp als "Unkraut" bezeichneten Gartengrüns auf die Schliche kommen zu wollen.Freilich hab ich schon geahnt, dass man im guten Willen, im …

Glücksmomente für die Wand

Wenn sie blüht, leuchtet sie scharlachrot und schon Weitem, und im Winter sind ihre großen Hagebutten der einzige farbige Schmuck im Garten - Rosa Gallica, eingehüllt in Eiskristalle, bildet den Auftakt zum LandGlück-Kalender 2018. In 12 Motiven folgen die Aufnahmen der Jahreszeit und zeigen jeweils einen der schönsten Augenblicke des Monats, für den sie symbolisch …

Auf dem Jandl-Landl – ein Loblied auf’s Leben. Und auf’s Land auch.

06:30 Uhr, im Juni. Alles ist still (bis auf die Enten, die Stare, Amseln, Spatzen und Meisen, die Tauben, die Frösche, die Schafe, die Kühe, die Rehböcke, die Hühner und die Hunde.) Okay, fast alles ist still, der Tag hat gerade begonnen für mich und ich gehe raus mit der Kamera, die Katzen gehen mit. …

Von Frauen, die auf Ziegen starren. Und Männern, die auf Männer schießen. #prosa

Nach den Bahngleisen rechts, ein breiter Weg, ein Schlagbaum - nichts weiter deutet darauf hin, dass sich hinter dieser Sperre eine wunderschöne, weitgehend der Natur überlassene Landschaft vor fremden Augen versteckt. Kein Schilderwald, keine Ge- und Verbote. Keine Schautafeln. Keine Parkplatzeinweisung. Einfach so liegt da ein echtes Schätzchen, verborgen hinter Eichen, Ahorn, Pappeln, unzähligen Birken …