Herbstzeitlos

In dem schwäbischen Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gehörten Mitte der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts noch einige kleinere und größere landwirtschaftliche Betriebe zum Ortsbild. Manche befanden sich zu der Zeit noch mitten im Ortskern, andere waren bereits umgesiedelt, sie wurden „Aussiedlerhöfe“ genannt, weil man sie aus der Dorfgemeinschaft an deren Rand befördert hatte. Auch …

Von Frauen, die auf Ziegen starren. Und Männern, die auf Männer schießen. #prosa

Nach den Bahngleisen rechts, ein breiter Weg, ein Schlagbaum - nichts weiter deutet darauf hin, dass sich hinter dieser Sperre eine wunderschöne, weitgehend der Natur überlassene Landschaft vor fremden Augen versteckt. Kein Schilderwald, keine Ge- und Verbote. Keine Schautafeln. Keine Parkplatzeinweisung. Einfach so liegt da ein echtes Schätzchen, verborgen hinter Eichen, Ahorn, Pappeln, unzähligen Birken …

Schluckweise Ente, löschweise Bilder und gerauptes Glück…

500 Liter Wasser fasst die Teichwanne für die Enten. Es dauert etwa eine Woche, dann haben Pelle und Paula das klare Quellwasser in eine trübe und müffelnde Brühe verwandelt. Die dann ausgetauscht werden muss, durch frisches Wasser. Zwar hab ich bereits überlegt, mir eine elektrische Teichpumpe zuzulegen, dann aber hatte S. die Idee, wir könnten …